Wozu eigentlich Spam-save Mail Links?

Seit einigen Jahren werden E-Mail-Adressen im Web vermehrt in unverlinkter Form mit einer einfachen grafischen Verschlüsselung präsentiert. Das hat zur Folge, dass die E-Mail-Adresse "irgendwer@nirgend.wo" zum beispiel zu "irgendwer(at)nirgend.wo" mutiert, oder sogar zu "irgendwer (at) nirgend (dot) wo". So eine E-Mail-Adresse ist aber nicht nur für den SpamBot, sondern vor allem für die Besucher der Website schwer zu erkennen. Die E-Mail-Adresse ist dann auch nicht mehr bequem anklickbar. Möchte man hinter dieser kryptischen E-Mail-Adresse dennoch einen Link setzen, findet der Spambot die E-Mail-Adresse wiederum im als HTML verpackten "mailto:"-Protokoll.

Der Grund: SpamBots durchforsten das Web, um E-Mail-Adressen für Spammer zu generieren. Dabei wird vom SpamBot der Quellcode der HTML-Seiten nach E-Mail-Adressen durchsucht.

Savemail erlaubt es, die ursprüngliche Form der Interaktion mit E-Mail-Adressen im Web wiederherzustellen, ohne E-Mail-Adressen im Klartext in den HTML-Code einbinden zu müssen.

Beispiel E-Mail-Adresse:

Dieser E-Mail-Link ist SpamBot-save und kann maschinell nur sehr schwierig gelesen werden. Die E-Mail-Adresse kommt in keinem Fall als Klartext vor, auch nicht im Sourcecode des Flashfilms. Die E-Mail wird zur Laufzeit aus dem E-Mail-Code decodiert. Daraus eine E-Mail-Adresse zu generieren ist ungleich schwieriger als alle Schreibweisevarianten einer E-Mail-Adresse zusammen.

Die E-Mail-Adresse ist damit generell "suchmaschinenfest" und kann von Google & Co nicht mehr indiziert werden. Damit werden auch andere Sammler persönlicher Daten wie people123 ausgeschaltet.